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Steigende Energiepreise

(vom 25.11.2021)

Die PREISE für Gas, Strom und Sprit befinden sich bereits in schwindelerregenden Höhen und steigen weiter. Das wird ein teurer Winter, sowohl für Haushalte als auch für die Industrie.

Was ist da eigentlich los?

DER BEGEHRTE STOFF GAS

Im Grunde zerrt und zieht die ganze Welt am Gas, und das macht den Stoff kostbarer als je zuvor. In Asien, vor allem in China, boomt die Post-Corona-Wirtschaft. Das verzehrt Unmengen an Energie. Daher greift China kräftig zu und sorgt dafür, dass das verflüssigte Erdgas in Massen ostwärts strömt. Der Winter 2020/2021 war in Nordostasien ebenso wie in Europa und Nordamerika außergewöhnlich kalt, was den Gasverbrauch erhöhte und die Speicher leerte. Zum Beginn des diesjährigen Winters sind diese weltweit noch nicht wieder ganz gefüllt, in Deutschland nur etwa zu 69 Prozent, was bei manchen internationalen Versorgern wie Sinopec in China zu panischem Gas-Hamstern führt. Teils fallen dieses Jahr außerdem wetter- und klimaabhängige Stromquellen durch Wetterextreme aus und werden durch Gaskraftwerke kompensiert. Niedrige Wasserstände infolge von Dürre in Südamerika beispielsweise haben zu deutlich weniger Strom durch Wasserkraft geführt. Hinzu kommt, dass die Produktion aus vielen Gasfeldern sinkt. Teilweise sind erschlossene Lager schlicht erschöpft.

AUSWIRKUNGEN AUF DIE STROMPREISE

Die Gaspreisspirale windet sich also unter anderem um zu niedrige Speicherstände, Gas-Lieferengpässe, den Streit um Nord Stream 2 sowie extrem hohen Bedarf durch die angekurbelte Wirtschaft und weniger Strom aus Erneuerbaren Energien. Dies führt dazu, dass auch andere Energiepreise wie die für Strom in die Höhe klettern und Rekordniveau erreichen. Für den teuren Strom hierzulande gibt es weitere Ursachen wie etwa den geringeren Anteil von Windkraft in der Energieerzeugung, da der Wind in diesem Herbst weniger stark geblassen hat als in den Vorjahren. Das Ergebnis: Wesentlich mehr fossile Energie von Kohle und Erdgas für die Stromproduktion. Mit dem steigenden Einsatz fossiler Energie-Rohstoffe hat sich der Preis für CO2-Zertifikate zwischen Ende 2019 und Mitte 2021 mehr als verdoppelt. Der steigende CO2-Preis wiederum treibt die Strom- und Gaspreise weiter nach oben. Bei verschiedenen Discount-Versorgern, die aufgrund riskanter Einkaufsstrategien in den vergangenen Jahren besonders günstige Tarife anbieten konnten, führen die steigenden Energiepreise zu Insolvenzen oder unlauteren Geschäftsmethoden gegenüber Kunden. Wer mit plötzlichen Abschlags- oder Preiserhöhungen konfrontiert wird, hat die Möglichkeit, mit dem Hinweis auf etwaige Preisgarantien Widerspruch einzulegen oder sich direkt an den Verbraucherschutz zu wenden.

KUNDEN DER STADTWERKE FELLBACH

Durch eine kontinuierliche, längerfristig ausgerichtete Beschaffungsstrategie konnten die Stadtwerke Fellbach den Anstieg beim Gas und beim Strom etwas mildern.

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