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Wohngebäude klimaneutral modernisieren

(vom 25.11.2021)

Die Informationskampagne „Zukunft Altbau“ hat kürzlich einige Tipps für Hausbesitzer zusammengestellt, die ihr Heim auf die vollständig erneuerbare Strom- und Wärmeversorgung umstellen möchten.

Deutschland soll bis 2045 klimaneutral werden. Der Gebäudebereich spielt dabei eine entscheidende Rolle, da er aktuell rund ein Drittel aller CO2-Emissionen verursacht. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer müssen daher ihre Immobilien in den nächsten 20 Jahren energetisch fit machen. Darauf weist die Informationskampagne „Zukunft Altbau“ hin. Mit Hilfe von Fachleuten sei dies gut machbar: Energetische Sanierungsmaßnahmen könnten den Treibhausgasausstoß verringern. Um auf null zu kommen, werde der verbleibende Energiebedarf aus erneuerbaren Energien bereitgestellt. Die finanzielle Förderung helfe beim Umbau – bis zu 50 Prozent der Kosten übernehme der Staat.

Bei der Wärmeversorgung gilt es laut „Zukunft Altbau“, in einem ersten Schritt das Gebäude „fit“ für erneuerbare Energien zu machen. Damit werden einzelne Sanierungsmaßnahmen am und im Gebäude bezeichnet, etwa eine Dachdämmung. Sie reduzierten den Energiebedarf so weit, dass die Nutzung erneuerbarer Energien möglich wird. Denn durch die Maßnahmen an Außenbauteilen sänken die Wärmeverluste des Gebäudes. Nötig sei auch ein hydraulischer Abgleich der Heizung: Er optimiere die Wärmeverteilung und reduziere das erforderliche Temperaturniveau der Heizung. Wie viel im Einzelfall gedämmt werden müsse, hänge vom Zustand des Gebäudes ab. Nur selten müssten Dach, Fassade und Keller auf einmal saniert werden. Oftmals reiche es aus, zunächst einzelne Bauteile zu verbessern. Was genau nötig und sinnvoll sei, können Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer bei einer individuellen Energieberatung erfahren.

Wer sein nicht saniertes Wohnhaus energetisch modernisiert, verringert „Zukunft Altbau“ zufolge den Energiebedarf um den Faktor drei bis vier. Der Energiebedarf für Heizung und Warmwasser liege für über 20 Jahre alte, energetisch unsanierte Gebäude aktuell bei durchschnittlich rund 180 Kilowattstunden (kWh) je Quadratmeter und Jahr. Energieeffiziente Neubauten oder ein Altbau nach ambitionierter Vollsanierung benötigten für Heizung und Warmwasser rund 45 kWh. Dies sei vergleichbar mit dem zukunftsfähigen und geförderten Effizienzhausstandard 55. Den restlichen Bedarf sollten erneuerbare Energien decken. Wie sich der Heizungsmix in Wohngebäuden entwickelt, sei nicht einfach zu prognostizieren, da viele Technologien konkurrieren. Aus heutiger Sicht würden insbesondere die bereits etablierten Wärmepumpen zum Einsatz kommen, so „Zukunft Altbau“. Auch Fernwärme und Holz als Energieträger leisteten dann einen Beitrag zur erneuerbaren Wärmeversorgung. Während im Jahr 2021 noch die meisten Heizungen auf Basis von Erdgas und Erdöl liefen, werden die drei genannten Erneuerbaren-Technologien in der Zukunft den Großteil des Bedarfs decken. Die CO2-Emissionen sänken mit ihnen in den nächsten zwei Jahrzehnten gegen null – vorausgesetzt, die Stromerzeugung werde planmäßig auf erneuerbare Energien umgestellt. Das Fazit der „Zukunft Altbau“ lautet: Klimafreundliche Alternativen für die Strom- und Wärmeversorgung zuhause seien heute schon ausreichend vorhanden. Ein oder zwei individuell ausgewählte Einzelmaßnahmen machten die Häuser fit für erneuerbare Heiztechnologien.

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

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