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Zwei Drittel der Bundesbürger offen für flexible Stromtarife

(vom 15.06.2021)

67 beziehungsweise 59 Prozent der Bundesbürger können sich den Umstieg auf zeitvariable oder dynamische Stromtarife vorstellen, bei denen der Strompreis etwa abends und nachts niedriger als tagsüber ist oder je nach Angebot und Nachfrage auf den Strommärkten schwankt.

Zwei von drei Bundesbürgern sind der Nutzung flexibler Stromtarife nicht abgeneigt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Energieanbieters E.ON, die von Statista unter mehr als 2.450 Befragten in Deutschland durchgeführt wurde. Smart Meter beziehungsweise intelligente Stromzähler bieten laut E.ON viele Vorteile. Einer davon sei, dass für Privatkunden völlig neue, flexible Stromtarife möglich werden. 67 Prozent der Befragten seien offen dafür, einen zeitvariablen Tarif zu nutzen, bei dem der Strompreis etwa abends und nachts niedriger als tagsüber ist. Die intelligenten Zähler ermöglichten auch dynamische Tarife, bei denen der Strompreis nicht tageszeitabhängig, sondern je nach Angebot und Nachfrage auf den Strommärkten schwanke. Was eine Kilowattstunde Strom aktuell koste, könnten Kunden dann etwa per App einsehen. Der Umfrage zufolge könnten sich 59 Prozent der Deutschen vorstellen, auch einen solchen dynamischen Tarif zu nutzen.

Smart Meter ermöglichen E.ON zufolge nicht nur neue Tarife, sie machen Kunden den eigenen Stromverbrauch auch transparenter. Besonders überzeugend fanden die Befragten mit 53 beziehungsweise 52 Prozent, dass Smart Meter ihnen einen Überblick über ihre Stromkosten und den Stromverbrauch liefern. Mit 48 Prozent stieß ebenfalls die Möglichkeit auf hohen Zuspruch, durch den Smart Meter Haushaltsgeräte mit besonders hohem Verbrauch identifizieren und so Energie sparen zu können. Dass das Zählerablesen entfalle und der Verbrauch automatisch übermittelt werde, gefiel 39 Prozent. Offen für die Nutzung eines Smart Meters sind der Umfrage zufolge 51 Prozent der Befragten. Besonders aufgeschlossen für diese Zähler seien die Menschen in Hamburg (57 Prozent), Nordrhein-Westfalen (54 Prozent) sowie in Hessen und Sachsen (jeweils 53 Prozent).

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

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