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Hohe Netzentgelte bremsen Ausbau der Schnellladeinfrastruktur für E-Autos

(vom 13.05.2021)

In Deutschland drohen Regionen mit hohen Netzentgelten bei der Elektromobilität abgehängt zu werden. Dies geht aus einer gemeinsamen Meldung von wissenschaftlichen Denkfabriken hervor.

Der Ausbau von Schnellladesäulen für Elektrofahrzeuge droht weiter in eine Schieflage zu geraten. Hierauf verwiesen die Denkfabriken Agora Energiewende, Agora Verkehrswende und Regulatory Assistance Project (RAP) in einem gemeinsamen Diskussionspapier. Demnach wird schnelles, leistungsstarkes Laden bei der Abrechnung der Kosten für den Bau und Betrieb der Stromnetze in Deutschland unverhältnismäßig stark belastet. In den geplanten Ausschreibungen für den Bau von Schnellladesäulen solle der Bund deshalb entweder Netze mit unterschiedlichen Kosten zusammenlegen oder die Netzkosten vorübergehend ganz beziehungsweise teilweise übernehmen. Mittelfristig sei eine grundsätzliche Neuausrichtung der Netzentgelte empfehlenswert, so die drei Denkfabriken.

Wie das Diskussionspapier zeigt, sind die Fixkosten für Aufbau und Betrieb von Schnellladepunkten deutlich höher als für Normalladepunkte und stark vom Standort abhängig. Die Investoren hätten sich bisher auf die wirtschaftlich attraktivsten Standorte konzentriert, vor allem entlang von Bundesfernstraßen. Im ländlichen Raum gebe es hingegen bisher nur wenig Möglichkeiten zum schnellen Laden.

Mit einem Schnellladegesetz und Ausschreibungen wolle die Bundesregierung nun eine flächendeckende und verbraucherfreundliche Versorgung gewährleisten. Bis Ende Januar 2023 soll ein öffentliches Schnellladenetz mit 1.000 Standorten entstehen. Derartige Ausschreibungen sind aus Sicht der drei Denkfabriken grundsätzlich sinnvoll, um Lücken im Schnellladenetz zu vermeiden. Aber bei der Ausgestaltung dieses Instruments sei viel Fingerspitzengefühl gefragt. Die Ungleichgewichte bei der Verteilung der Netzkosten ließen sich in den Ausschreibungen kurzfristig nur ausgleichen, indem Regionen mit verschiedenen Netzkosten in einem Los zusammengelegt würden oder indem der Staat die Kosten vorübergehend übernehme. Problematisch sei insbesondere das Leistungspreissystem bei der Erhebung der Netzentgelte: Der Leistungspreis werde auf die Spitzenleistung an der Ladesäule erhoben, selbst wenn diese Leistung nur ein einziges Mal im Jahr anfällt und das Stromnetz zu diesem Zeitpunkt engpassfrei ist. Die Höhe variiere zudem von Netz zu Netz um über 1.200 Prozent. Besonders in der Anfangsphase, wenn die Ladesäulen noch wenig genutzt werden, sei dies ein großes Hindernis. Daher sei es bei der Ladeinfrastruktur sinnvoller, die Netzkosten auf den geladenen Strom zu verlagern, mit einem durchschnittlichen Netzarbeitspreis pro Kilowattstunde. Sonst würden nur wenige in Schnellladepunkte investieren, schon gar nicht an Standorten mit besonders hohen Netzkosten.

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

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